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Specialist in wilde flora en fauna

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Titel Inter- und intraspezifische Variabilität der Soziallaute heimischer Fledermausarten, (Chiroptera: Vespertilionidae)
AuteursPfalzer, Guido
UitgeverMensch & Buch
Prijs € 29,90
TaalDuits;
Jaar van uitgifte2002
ISBN3-89820-353-0
260 pagina′s

Die Fledertiere (Chiroptera) bilden mit fast 1.000 Arten nach den Nagetieren (Rodentia) die artenreichste Säugetierordnung. Sie repräsentieren damit nahezu ein Viertel aller bekannten Säugetierarten und sind als einzige Vertreter dieser Gruppe zum aktiven Flug befähigt. Man unterscheidet die beiden Unterordnungen Megachiroptera (Flughunde) mit 175 Arten und Mikrochiroptera (Fledermäuse) mit etwa 790 Arten. Die meist in der Dämmerung aktiven Flughunde mit ihren auffallend großen Nachtaugen orientieren sich fast ausschließlich optisch 1) , während die nachtaktiven Fledermäuse ausnahmslos Echoortung betreiben (NEUWEILER 1993, ALTRINGHAM 1996). Bereits im Eozän vor etwa 50 Millionen Jahren nutzten die Fledermäuse diese Technik, um anhand der zurückgeworfenen Echos ausgesendeter Ultraschallrufe ihre Beute zu lokalisieren und sich im Dunkeln zu orientieren (HABERSETZER & STORCH 1992). So jagten beispielsweise Vertreter der Gattung Palaeochiropteryx vermutlich dicht über der Wasseroberfläche (ähnlich der rezenten Wasserfledermaus, Myotis daubentonii) und fraßen fast ausschließlich Motten und Köcherfliegen. Andere Arten wie Archaeonycteris pollix oder Hassianycteris magna waren eher Generalisten mit breit gefächertem Nahrungsspektrum (RICHTER 1993, 1998).